Mac Pro 5.1 als Server?

Leider hat Apple die Produktion seiner Xserve Rechner eingestellt. Es gibt aber trotzdem die Möglichkeit, Apple Hardware als Server einzusetzen. Gerade die älteren Mac Pro´s von 2009 – 2012 eigenen sich dafür sehr gut – gebaut für die professionelle 24/7/52 Verwendung aus soliden und langlebigen Komponenten.  Die neueren Mac Pro´s sind alleine aus Kostengründen (bei den aktuellen Modellen) eher ungeeignet.

Das Aluminium Gehäuse mit den markanten Lufteinlässen, im Volksmund auch als „Käsereibe“ bezeichnet, bietet in den höheren Ausstattungsvarianten ausreichend Leistung für File- und Datenbankserver. Ausgestattet mit 96 GB Arbeitsspeicher und PCIe Karten mit M2 Blade-SSDs und 10GBit Netzwerkkarten macht er Ihrem Unternehmen „schnelle Beine“! Bis zu 6 konventionellen 3.5″ HDDs oder 12 2,5″ SSDs als Daten- oderArchivspeicher und 2 x 4 M2 Blade SSDs als RAID5 Datenbankvolumen ermöglichen Speicherkapazitäten bis zu 40TB.

Zudem schneiden die Rechner beim Energieverbrauch recht gut ab – wer einmal einen professionellen Server aus PC-Komponenten eingeschaltet hat, weiß, wovon wir reden. Der Mac Pro schaltet sich bei Nichtgebrauch in den Ruhezustand – und ist beim ersten Netzwerkzugriff wieder voll da. Im inaktiven Modus verbraucht er ca. 140, bei Höchstlast ca. 250 W. Ein vergleichbarer Dell-Server bringt es da auf fast 900 Watt!

Mac mini als Server?

Die kleinsten unter den Macs eignen sich ganz hervorragend als Server. Mit den neusten I7 Prozessoren, 2 TB M2 Blade SSDs und bis zu 64 GB Hauptspeicher bieten sie ebenfalls ausreichend Leistung.

Über den Thunderbolt 3 Anschluss lassen sich bis zu 6 externe Festplattengehäuse anschließen und bieten mit 40GB/s ultraschnellen Datenzugriff. Mit optionalen 19″ Racks sind die „Kleinen“ auch im Serverschrank gut aufgehoben. Über das Aluminiumgehäuse und das Metallrack werden die Rechner effizient gekühlt, und das bei flüsterleisen Geräuschpegeln.

Der Energieverbrauch ist geradezu sensationell – mit zwei angeschlossenen LaCie 2BIG Thunderbolt Festplatten verbraucht das gesamte System gerade mal 130 Watt!

Mac OS als Serverbetriebsystem?

Aber ja, denn mit Spotlight wird das gesamte Datenvolumen indiziert, alle Informationen sind so in Sekundenschnelle verfügbar. Zusätzlich gibt es bis HighSierra die Mac OS Server App, die z.B. Kalender, Kontakte, Erinnerungen synchronisiert und ein VPN zur Verfügung stellt. Über TimeMachine werden die Datenbestände stündlich inkrementell gesichert. Drittprogramme wie z.B. CCC  oder Resync-Scripte ermöglichen sogar ein Booten von der Datensicherung und ein zeitnahes Weiterarbeiten. Alles einfach „mac-like“ zu bedienen und zu konfigurieren – Sie benötigen keinen ausgebildeten Administrator für Ihr Netzwerk …